Die Nervosität an den europäischen Aktienmärkten könnte am Dienstag ihren Höhepunkt erreichen. Grund dafür sind die drohenden Handelszölle von US-Präsident Donald Trump, die die Anleger massiv verunsichern. Während der britische FTSE 100 voraussichtlich auf 8.617 Punkte sinkt, könnten auch der DAX mit 22.804 Punkten und der CAC mit 8.009 Punkten Rückgänge verzeichnen. Die geopolitischen Spannungen und inflationären Ängste werfen Fragen nach der Stabilität der Märkte auf und sorgen für eine angespannte Atmosphäre, die Investoren zum Handeln zwingt.
Der britische FTSE 100 wird voraussichtlich um 23 Punkte auf 8.617 fallen, während der DAX in Deutschland um 50 Punkte auf 22.804 sinken könnte. In Frankreich könnte der CAC 11 Punkte auf 8.009 verlieren und Italiens FTSE MIB wird mit einem Rückgang um 78 Punkte auf 38.207 gerechnet.
In der Nacht handelten die Märkte in der Asien-Pazifik-Region gemischt, da Investoren die Drohungen Trumps hinsichtlich der Zölle bewerteten. US-Futures zeigen einen leichten Rückgang, nachdem die wichtigsten Wall Street-Indizes am Montag zugelegt hatten. Ein Grund für die Unsicherheit an der Wall Street ist die Besorgnis über einen möglichen Anstieg der Inflation und ein Abflauen des Wirtschaftswachstums. Besonders im Fokus stehen die am 2. April bevorstehenden Gegenzölle der US-Regierung. Berichten zufolge könnte sich die White House jedoch bereit erklären, einige Länder von den Zöllen auszunehmen, was zu einer gewissen Marktoptimismus führte.
Des Weiteren hat der britische Energiekonzern Shell angekündigt, die Rückflüsse für Anleger zu erhöhen und gleichzeitig den Fokus auf Flüssigerdgas (LNG) zu verstärken. Shell plant, die Ausschüttungen an die Aktionäre auf 40-50% des operativen Cashflows zu steigern, während die Investitionen auf 20-22 Milliarden US-Dollar pro Jahr bis 2028 reduziert werden sollen. Diese Maßnahmen könnten das langfristige Wachstum des Unternehmens fördern, insbesondere in einem sich ändernden Energiemarkt.
Zusätzlich wird im Vereinigten Königreich die Spring Statement von Finanzministerin Rachel Reeves erwartet. Berichten zufolge wird sie einen weiteren Rückgang des Wirtschaftswachstums auf etwa 1% für das Jahr 2025 ankündigen, was eine Halbierung im Vergleich zu früheren Prognosen darstellen würde. Diese Entwicklung wirft Fragen hinsichtlich der fiskalischen Stabilität auf, da der Landeshaushalt in den kommenden Jahren mit einem Defizit konfrontiert sein könnte.
Insgesamt spiegelt die aktuelle Marktentwicklung eine Phase der finanziellen Unsicherheit wider, die durch geopolitische Spannungen, Inflationserwartungen und prognostizierte wirtschaftliche Rückgänge verstärkt wird. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, ihre Strategien anzupassen und Investoren Vertrauen in ihre langfristige Stabilität zu bieten.
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