FedEx unter Druck: Prognosesenkung schockt Märkte – droht ein Preiskampf mit UPS?

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Die neueste Prognosesenkung von FedEx, die von einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld und den Folgen neuer Zollregelungen geprägt ist, sorgt für Schlagzeilen und wirft Fragen über die Stabilität des Transportmarktes auf. Mit der Aktie, die im nachbörslichen Handel um 5,3 % fiel, und den besorgniserregenden Anzeichen einer drohenden Rezession, ist die Situation alles andere als rosig. Doch was bedeutet das für die andere Marktgröße, United Parcel Service (ISIN: US9113121068)? Und wie werden die aktuellen Entwicklungen die zukünftige Wettbewerbslandschaft der Logistikbranche gestalten? Diese und weitere Fragen gilt es zu beleuchten, während Unternehmen wie FedEx (ISIN: US3156172064) versuchen, sich an die sich wandelnden Bedingungen anzupassen.

Diese wirtschaftlichen Herausforderungen werden laut CFO John Dietrich durch neue von der Trump-Administration eingeführte Zölle auf Handelsbeziehungen verstärkt. FedEx-Aktien fielen im nachbörslichen Handel um 5,3 % auf 232,29 US-Dollar, während die Aktien von United Parcel Service (UPS) um 1,1 % nachgaben. Beide Unternehmen gelten als Indikatoren für die globale Wirtschaft, da sie eine Vielzahl von Geschäftsbereichen bedienen.

In den letzten Monaten haben FedEx und UPS ihre Kosten gesenkt, um sich an die veränderten Marktbedingungen anzupassen. Die Nachfrage nach e-Commerce-Lieferungen von Unternehmen wie Temu und Shein übertrifft mittlerweile die lukrativeren Geschäftslieferungen, was die Ertragslage beider Unternehmen belastet. Experten haben gehofft, dass sich der Industriesektor, der für einen signifikanten Frachtvolumen verantwortlich ist, in diesem Jahr erholen würde. Diese Hoffnungen scheinen durch die neuen Zölle auf Importwaren infolge der Handelsstrategie der Trump-Administration zunichte gemacht worden zu sein, was Bedenken hinsichtlich einer möglichen Rezession und eines Handelskriegs aufwirft, der die Nachfrage nach Transport- und Lieferdiensten weiter schwächen könnte.

Für das laufende Fiskaljahr hat FedEx seine Prognose für den bereinigten Gewinn auf 18 bis 18,60 US-Dollar pro Aktie gesenkt, nachdem bereits im Dezember eine Absenkung der Vorhersage auf 19 bis 20 US-Dollar pro Aktie erfolgt war. Die Umsatzprognose für die zwölf Monate bis Mai wurde ebenfalls auf stabil bis leicht rückläufig angepasst, im Gegensatz zur vorherigen Annahme einer stabilen Entwicklung. Für das dritte Quartal, das am 28. Februar endete, berichtete FedEx von einem bereinigten Gewinn von 4,51 US-Dollar pro Aktie, was eine Verbesserung gegenüber 3,86 US-Dollar im Vorjahr darstellt, jedoch unter den durchschnittlichen Schätzungen der Analysten von 4,54 US-Dollar liegt.

CEO Raj Subramaniam erklärte, dass die Ergebnisse in einem herausfordernden betrieblichen Umfeld erzielt wurden, das durch eine komprimierte Hauptsaison und extreme Wetterereignisse beeinflusst wurde. Die Konkurrenz zwischen FedEx und UPS um Marktanteile wird als intensiv wahrgenommen, was Befürchtungen über einen möglichen Preiskampf aufwirft.

Zusätzlich beendeten FedEx und die United States Postal Service im September ihren Luftfrachtvertrag, den UPS übernommen hat, während UPS im Januar angekündigt hat, die Lieferungen für Amazon, seinen größten Kunden, zu reduzieren. Im Dezember hatte FedEx Pläne zur Abspaltung der profitablen Freight-Sparte angekündigt und blieb auf Kurs für permanente Kostenreduzierungen in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar für das Fiskaljahr 2025. CFO Dietrich bestätigte zudem, dass das Unternehmen Vereinbarungen über den Kauf von acht neuen Boeing 777-Frachtflugzeugen zu „sehr attraktiven Preisen“ getroffen hat.

Insgesamt zeigt die aktuelle Lage von FedEx und UPS die Volatilität des Transportsektors auf, der stark von externen wirtschaftlichen Faktoren und politischen Entscheidungen beeinflusst wird. Eine Erholung in der Industrie könnte kurzfristig möglich sein, jedoch bleibt die Unsicherheit über Handelsbeziehungen und wirtschaftliche Bedingungen eine Herausforderung, die sowohl Risiken als auch Chancen für zukünftige Geschäftsentwicklungen birgt.

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