Inmitten politischer Turbulenzen und Zollankündigungen zeigt sich der Pharmasektor erstaunlich stabil. Während der Druck auf Medizintechnik-Anbieter wie Siemens Healthineers wächst, trotzen Pharmaaktien den negativen Auswirkungen und verzeichnen erfreuliche Kursgewinne. Welche Unternehmen profitieren in dieser angespannten Marktlage und welche könnten ins Straucheln geraten? Ein Blick auf die neuesten Entwicklungen könnte entscheidende Hinweise für Anleger bieten.
Pharma-Aktien stabil trotz Zollankündigungen – Siemens Healthineers stark unter Druck
Aktien im Pharmabereich zeigen sich stark, trotz der neuen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump. Medikamente bleiben vorerst von zusätzlichen Abgaben auf US-Importe ausgenommen. Dies wirkt sich positiv auf die Aktienkurse aus. Besonders europäische Pharmaunternehmen verdienen zwischen 40 und 60 Prozent ihres Umsatzes in den USA.
Laut Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg wird die Pharmabranche vorerst von den Zöllen verschont. Merck musste leicht nachgeben und fiel um 0,24 Prozent auf 125,80 Euro. Bayer konnte jedoch zulegen und stieg um 1,68 Prozent auf 21,79 Euro. Auch EVOTEC zeigt sich stark und gewann 0,68 Prozent auf 5,95 Euro. Zudem verzeichneten viele Unternehmen wie Sanofi, Novartis und AstraZeneca Kursgewinne zwischen 0,6 und 1,8 Prozent. Allerdings hatte Roche einen Rückschlag und verlor über zwei Prozent.
Marktexperte Florent Cespedes von Bernstein Research stellt fest, dass die Sorgen über die Auswirkungen der Zölle im Pharmasektor zugenommen haben. Vergangene Woche hatten die Aktien aus der Gesundheitsbranche stark nachgegeben. Die aktuelle Lage scheint jedoch kleine Entspannung zu bringen. Cespedes merkt an, dass die Pharmaindustrie von anderen Importen wie organischen Chemikalien und Verpackungen betroffen ist, aber diese Effekte bleiben beherrschbar.
Im Bereich der Medizintechnik hingegen gibt es größere Zollbedenken. Die Kurse von Firmen wie Philips und Siemens Healthineers fielen nach den Zollankündigungen. Siemens Healthineers erlebte einen Kursrückgang von 4,05 Prozent und fiel auf 48,07 Euro, was den niedrigsten Stand seit Anfang November darstellt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Pharma-Aktien in der heutigen Situation stabil bleiben, während Unternehmen im Bereich Medizintechnik mit zunehmendem Druck zu kämpfen haben. Die Entwicklungen rund um die Zollpolitik werden weiterhin beobachtet, da sie weitreichende Auswirkungen auf die Märkte haben könnten.
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