Am 2. April 2025 wurde der Schweizer Aktienmarkt von einer Welle der Unsicherheit erfasst, als Investoren nervös auf die bevorstehenden Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump schauten. Der Swiss Market Index, als Barometer für die wichtigsten börsennotierten Unternehmen der Schweiz, fiel merklich und ließ die Atmosphäre auf dem Handelsparkett angespannt erscheinen. Mit bedeutenden Rückgängen bei namhaften Pharma- und Uhrenunternehmen wirft dieser Rückgang Fragen nach den potenziellen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft auf. Wie werden sich die Marktteilnehmer auf die drohenden Zölle vorbereiten und welche Chancen könnten sich in der momentanen Volatilität ergeben?
Am 2. April 2025 kam es am Schweizer Aktienmarkt zu einem deutlichen Rückgang, während die Investoren auf die bevorstehenden Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump warteten. Der Swiss Market Index (SMI) fiel um 0,8 Prozent auf 12.588 Punkte, was auf eine zurückhaltende Marktreaktion hindeutet, da Unsicherheiten über das Ausmaß und die Auswirkungen der neuen Zölle die Händler verunsicherten. Insgesamt verzeichnete der SMI 15 Verlierer und nur fünf Gewinner unter den 20 führenden Titeln.
Ein besonderes Augenmerk lag auf den großen Pharmaunternehmen, da die Aktien von Roche und Lonza jeweils um 1,9 und 1,8 Prozent nachgaben. Der US-Markt ist für den Pharmasektor von entscheidender Bedeutung, sodass die Nervosität vor den Zollmaßnahmen spürbar war. Darüber hinaus berichteten die Schmuck- und Uhrenmarken Richemont und Swatch von einem Rückgang der Anlegerinteressen, was in einem weniger positiven Konsumklima in den USA begründet ist. Fast die Hälfte der Schweizer Uhrenexporte ging in den letzten fünf Jahren in die USA. Analysten von Vontobel senkten daraufhin die Kursziele für beide Unternehmen und stuften sie auf „Hold“.
Die kommenden Zollankündigungen könnten nicht nur den Schweizer Markt beeinflussen, sondern auch schwerwiegende Konsequenzen für die globale Wirtschaft mit sich bringen. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft schätzt, dass ein gegenseitiger Zoll von 25 Prozent zwischen den USA und der EU das Wachstum der US-Wirtschaft um 0,3 Prozent und der EU um 0,5 Prozent senken könnte. Auf lange Sicht könnten die Folgen eines anhaltenden Handelskonflikts viel gravierender sein, was die Notwendigkeit einer Einigung zwischen den Parteien unterstreicht.
In der breiteren Perspektive bedeutet die Unsicherheit in Bezug auf Handelszölle, dass Unternehmen und Investoren strategisch planen und sich auf mögliche Veränderungen in den Märkten einstellen müssen. Der Aktienmarkt spiegelt die Ängste der Anleger wider, jedoch kann dieser volatile Zeitraum auch Chancen für strategisch denkende Investoren bieten, die in Zeiten der Unsicherheit kaufen wollen. Auf lange Sicht könnten sich Marktumstellungen und -chancen ergeben, die es wert sind, verfolgt zu werden.
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