Die aktuellen Entwicklungen an den Börsen lassen aufhorchen: Ein merklicher Rückgang kündigt sich an, während die Neuigkeiten über Zölle aus den USA die Märkte erschüttern. Der DAX zeigt erste Schwächen und könnte in eine kritische Phase eintreten, während auch die amerikanischen Indizes von Verkaufsdruck betroffen sind. Mit einem Fokus auf Unsicherheiten und anhaltende Volatilität stellen sich Anleger die Frage, welche Strategien nun gefragt sind, um sich in dieser fragilen Landschaft zurechtzufinden. Welche Risiken und Chancen verbirgt die gegenwärtige Marktsituation wirklich?
Ein spürbarer Rückgang an den Börsen zeichnet sich aktuell ab, nachdem die Marktreaktionen auf die neu erhobenen Zölle der USA an einem sogenannten „Liberation Day“ bittere Konsequenzen zeigen. Der DAX wird etwa zweieinhalb Stunden vor dem Handelsbeginn bei 21.550 Punkten erwartet, was einer Einbuße von etwa 0,8 Prozent entspricht und auf das niedrigste Niveau seit acht Wochen hinweist. Die Kursrallye, die seit Mitte Dezember zu beobachten war, hat damit rund die Hälfte ihres Zuwachses verloren. Bei einem weiteren Rückgang könnte die 100-Tage-Durchschnittslinie von etwas mehr als 21.200 Punkten als mögliche Unterstützung in den Blick rücken.
In den USA wurden ähnliche Entwicklungen beobachtet, insbesondere nach der Durchführung von weitreichenden Zollmaßnahmen, die selbst unbewohnte Inseln tangieren. Der Dow Jones Industrial, nach einer kurzen Erholung, fiel erneut auf den niedrigsten Stand seit September 2024 und verzeichnete einen Rückgang von beinahe 5 Prozent. Auch die Nasdaq-Indizes litten stark und erfuhren zweistellige Verluste, was auf zunehmende Sorgen hinsichtlich des Wirtschaftswachstums an der Wall Street hinweist. Lori Calvasina, die US-Chefstrategin von RBC, äußert besorgte Prognosen, die an frühere Marktrückgänge in 2010, 2011, 2015-2016 und 2018 erinnern. Sie senkte ihr Jahresziel für den S&P 500 bereits zum zweiten Mal, und zwar von 6.200 auf 5.550 Punkte. Aktuell steht dieser Index bei etwa 5.400 Punkten, was bedeutet, dass er auf Jahressicht nicht einmal einen positiven Wert erreichen könnte.
Diese Entwicklungen werfen ein Licht auf die Unsicherheiten, die durch protektionistische Maßnahmen erzeugt werden, und veranschaulichen die fragilen Bedingungen, unter denen die globalen Märkte operieren. Instabile Wirtschaftsprognosen können nachhaltige Risiken für Anleger darstellen, während sich Chancen durch die Anpassung an neue Marktbedingungen ebenso ergeben könnten. Während die Volatilität überhandnimmt, müssen Investoren sorgfältig abwägen, wie sie auf diese geopolitischen und ökonomischen Herausforderungen reagieren.
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