Die Rohölpreise bewegen sich weiterhin stabil über der 70-Dollar-Marke, und das trotz geopolitischer Risiken und drohender Zölle. Der Markt zeigt sich jedoch ambivalent, während die OPEC+ die Produktionskürzungen zurückfährt und die USA gleichzeitig Druck auf Russland und den Iran ausüben. Zudem signalisieren aktuelle Daten vom Department of Energy Veränderungen in den Rohölbeständen, die den Fokus der Marktakteure weiter herausfordern. Wie wird sich die Preisgestaltung entwickeln, wenn die geopolitischen Spannungen und Handelskonflikte sich zuspitzen?
Die Rohölpreise, insbesondere der West Texas Intermediate (WTI), bewegen sich weiterhin stabil über der 70-Dollar-Marke und halten damit an den Gewinnen von Montag fest. Diese Stabilität wird durch potenzielle Sanktionen gegen russisches Öl unterstützt. Die Marktbewegungen zeigen jedoch einen leichten Rückgang, nachdem die American Petroleum Institute (API) von einem signifikanten Anstieg der Rohölbestände berichtete, während gleichzeitig neue Lieferungen erwartet werden, da OPEC+ ab diesem Monat die Produktionskürzungen von 2,2 Millionen Barrel pro Tag zurückführt.
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Diese Liefererhöhung wird allerdings durch verschärfte US-Sanktionen gegen Iran und Venezuela sowie durch Drohungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, zusätzliche Zölle auf Importe aus Ländern zu erheben, die russisches Öl kaufen, teilweise neutralisiert. Laut Saxo Bank pausiert die Reihe der Preiserhöhungen für Rohöl, wobei der Brent-Ölpreis Hürden über 75 USD erreicht und der Fokus der Marktteilnehmer sich gegenwärtig von angebotsseitigen Kürzungen zu den Auswirkungen der Zollmaßnahmen und deren potenziellen negativen Einflüssen auf das Wirtschaftswachstum und die Nachfrage verlagert.
Die offiziellen Daten des Department of Energy (DOE) bestätigen einen Anstieg der Rohölbestände um 6,165 Millionen Barrel, mit einem signifikanten Anstieg bei den Cushing-Beständen, dem größten seit Januar 2023. Gasoline produziert hingegen den fünften Rückgang in Folge um 1,551 Millionen Barrel, während die Bestände an Destillaten leicht angestiegen sind. Dies deutet auf ein angespannteres Gleichgewicht im europäischen Markt hin, insbesondere da die US-Rohölproduktion stabil auf Rekordniveau bleibt, mit steigenden Bohrlochzahlen, was auf den Erfolg von Trumps „Drill Baby Drill“-Politik hinweist.
Darüber hinaus ist die geopolitische Unsicherheit durch die angedrohten Zölle ein weiterer Aspekt, den die Marktakteure im Auge behalten. Experten von Rystad Energy stellen fest, dass die Drohung mit Zöllen die Dynamik auf dem Ölmarkt beeinflusst. Die Maßnahmen könnten dazu dienen, den Druck auf Moskau während des Ukraine-Konflikts zu erhöhen, während sie gleichzeitig unterschiedliche Auswirkungen auf die Ölpreise haben, was zu einem Anstieg des Rohölpreises und einem Rückgang bei raffinierten Produkten führen könnte.
Mit Blick auf die Zukunft ist eine abwartende Haltung am Ölmarkt zu erwarten, bis es konkrete Informationen zu Trumps Zollplänen gibt. Die aktuelle Situation zeigt, dass die Ölpreise anfällig für geopolitische Entwicklungen sind und potenzielle Handelskonflikte weitreichende Konsequenzen für die globale Energieversorgung und die Wirtschaft haben könnten. Das Zusammenspiel von Angebotsveränderungen durch OPEC und geopolitischen Risiken könnte die Preisentwicklung in den kommenden Wochen erheblich beeinflussen.
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